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Pressestimmen

Neue Westfälische, 19.06.2008

Zu Besuch bei Bachs”
.... Ton und Spiel von Sebastian Foron zeichnen sich durch einen nirgends dick auftragenden, elegant-sachlichen Klangsinn aus. In Bachs G-Dur-Gambensonate mit obligatem Cembalo  trug zum seidigen Flair des Originalklangbilds ein. Das Eingangs-Adagio floss in pastellener Leichtigkeit dahin, das Andante war rhythmuslos bewegter Klang. In Bachs-Solosuite Nummer 6 in D-Dur war Sebastian Foron technisch souverän, musikalisch eindrucksvoll durchdacht. Das konkretisierte sich in einer einnehmend organisch belebten Aufspannung des  Préludes und seinem Maßzuschnitt der Tanzcharaktere der Suitensätze. ..... Mit virtuoser Leichtigkeit in der überreich ausgezierten Melodik und schattierender Delikatesse machte Sebastian Foron die dreisätzige Sonate  A-Dur von Johann Christoph Bach zum Höhepunkt des Konzertabends.
 

Westfalenblatt, 06.05.2008

Solist des Abschlusskonzertes der Orchestertage 2008 war Sebastian Foron. Er interpretierte Antonin Dvoraks Cellokonzert in leidenschaftlicher Klangrede, Gestik und Mimik. Foron entlockte seinem Instrument betörende Vibrati in den Kantilenen und entfaltete im leidenschaftlich bewegten Spiel eine Vielfalt an Registrierfarben und Ausdrucksnuancen. Kongenial mit dem Orchester uns speziell im empfindsamen Dialog mit Flöte, Horn und Klarinette erwies sich Foron als Interpret, der stets die Balance von Virtuosität und Intimität des Werkes bewahrte, dessen Spiel aber gleichwohl von großer emotionaler Durchzeichnung gekennzeichnet war.
 

Neue Westfälische, 06.05.2008

Beim Abschlusskonzert der Orchestertage Bielefeld  bewies der junge Cellist Sebastian Foron als Solist viel Sensibilität für sein Instrument und die Musik und spielte die Soloparts des Werkes mit Finesse und hochdramatischem Ton.
 

Neue Westfälische, 14.12.2007

Herausforderung Bach, Capella hospitalis”
.... In der Reihe „Klang und Stille“ brachte Sebastian Foron in der überfüllten Capella hospitalis die Solosuiten Nummer 1, 4  und 6 von J. S. Bach zu Gehör. Der besonders der Neuen Musik zugewandte Cellist hat sich mit dem Bachschen Kosmos nicht nur klanglich auseinandergesetzt.  Sein Ton ist von klar umrissener Fülle und Kontur, sein Zugriff unaufgesetzt sachlich. .... Die musikalischen Formkräfte und Klangprozesse sind übersichtlich gegliedert, Agogik und Dynamik wohl dosiert eingesetzt. Durchwegs wissend getroffen die barocken Tanzcharaktere der Sechssätzer, ein klangfreudiges Spiel, sei es flüssig girlandenhaft, ausdrucksvoll getragen oder in temporeichem rhythmischen Schwung. Die Suite Nummer 6 hinterließ als Ganzes in einer technisch überlegenen Umsetzung den musikalisch stärksten Eindruck des Abends.
 

Berliner Tagesspiegel, 28.09.2006

73. Gesprächskonzert, gewidmet dem jüdisch-tschechischen Komponisten Karel Reiner. Veranstalter musica reanimata in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk Berlin: “...es ist ein Instrumentalwerk von eindrucksvoller Dichte und Plastizität zu entdecken. Die persönlichste Sprache spricht dabei vielleicht die Cellosonate op.39 von 1946, in deren trauermarschartigem Mittelsatz Sebastian Forons sehnsuchtsvolles Melos mit den kristallinen Klavierklängen Hui-Ping Lans verschmilzt...” (Isabel Herzfeld)
 

NW Zeitung, 21.02.2006

„Türen geöffnet“
Es war ein großes Ereignis. Zum ersten Mal gab die Bielefelder Kammerphilharmonie im Betheler Assapheum ein Konzert unter dem Motto „ Philharmoniker integrativ“... Auf dem Programm standen Robert Schumanns Cellokonzert in a-moll und die fünfte Sinfonie von Franz Schubert in B-Dur... Wie mit einem Fächer breitet Sebastian Foron alle Möglichkeiten des Cellos aus. ... Er überzeugt durch die hohe Expressivität, die mit wenig Vibrato auskommt. Mit Sinnlichkeit und Schmelz zelebriert er die kantablen Abschnitte im Adagio. Er schafft breit hinströmenden Gesang und atmet innere Sehnsucht. Auch in den hohen, exponierten Lagen schafft er einen klangvollen, unverwechselbaren Ausdruck...
 

WB Zeitung, 21.02.2006

„Konzert für Menschen, die Laute mitbringen“
...Edel und warmherzig führte das Spätwerk in ein romantisches Zauberreich, wobei Sebastian Foron den Solopart virtuos meisterte, ohne dabei in äußerliche Effekthascherei zu verfallen. Forons Ton verfehlte seine Wirkung nicht...
 

HK Zeitung, 12.02.2006

„Verzweiflung und Aufbruch“
Julia Bartha und Sebastian Foron begeisterten im Nachtkonzert. Noch ein Dreamteam der 43. Bachtage war am Donnerstagabend im Nachtkonzert zu entdecken: Julia Bartha am Piano und Sebastian Foron am Violoncello ließen als bemerkenswerte Solokünstler in intimer Duo-Zwiesprache die erloschenen Sterne am musikalischen Firmament jüdischer Musikliteratur aus der Zeit des Nationalsozialismus wieder auferstehen... Die „Sonata brevis“ aus dem Jahr 1947 von Karel Reiner komplettierte das Konzertprogramm mit seiner alles aufbrechenden, überraschenden Rhythmik. Ein schwerer und zugleich überirdisch anmutender gemeinsamer Gang der Künstler und ihrer bewegten Zuhörer gipfelte in brandendem Applaus und einer Zugabe von Ernest Bloch.
 

WB Zeitung, 11.02.2006

Unter dem Thema „Verzweiflung und künstlerischer Aufbruch im Ghetto“ setzten sich im Rahmen der 43. Haller Bachtage mit Sebastian Foron und Julia Bartha zwei junge Künstler mit Musikerschicksalen aus der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Mit Karl Weigl (1881-1949) eröffneten Sebastian Foron( Violoncello) und Julia Bartha (Klavier) das Nachtkonzert. Ihre Vorliebe für zeitgenössische Werke ist an der Inbrunst spürbar, mit der sie Weigls Sonate für Violoncello und Klavier umsetzten... Das Lied Nr. 1 aus „Fünf Liebeslieder“1944) und die „Abendphantasie“ von Victor Uhlmann (1898-1944) zeigen in der musikalischen Umsetzung angstvolle, wütende und verzweifelte innere Bilder in dissonanten Harmonien. Auch Cellist Sebastian Foron scheint die Emotionen bei seinem Spiel ein- und auszuatmen...
 

WB Zeitung, 24.10.2005

„Brillante Chorstimmen und ein ausdrucksstarkes Cello“
...  Im Kontrast zu den teils zarten Spitzen, teils gewaltigen Klangteppichen des Chorgesangs stand zwischen den Mess-Abschnitten der Auftritt von Sebastian Foron. Er spiegelte mit seinen Solos noch einmal, was auch die Komposition von Frank Martin bestimmte: Paul Hindemith und Bernd Alois Zimmermann verdeutlichten den modernen Charakter, Bach den kirchenmusikalisch-traditionellen Hintergrund... Im Kontrast zum Doppelchor überzeugte Sebastian Foron mit Bachs Suite Nr. 1 in G-Dur und schuf bei den modernen Stücken von Hindemith und Zimmermann nahezu durchscheinende sphärische Klänge...
 

HK Zeitung, 25.10.2005

„Chorgesang in Harmonie“
Eine geniale Musikmischung. Ausschnitte aus der Messe für zwei vierstimmige Chöre von Frank Martin jeweils ausdrucksstark unterbrochen von fantastischen Solodarbietungen des Cellisten... Schon in der „Sonate für Violoncello Solo op.25 Nummer 3“ von Paul Hindemith unterstrich Sebastian Foron seine Extraklasse als Solist... Eine weitere, sehr interessante moderne Musikstudie lieferte der junge Meister mit den „Vier kurzen Studien für Violoncello“ von Bernd Alois Zimmermann, abschließend „schenkte“ Foron seinen Haller Zuhörern die Solosuite Nr. 1, G-Dur, davon das Prelude, die Sarabande und Courante von Johann Sebastian Bach. ...

 

Kontakt: Sebastian Foron | E-Mail: post@sebastianforon.com :: Management | E-Mail: management@sebastianforon.com